Umfrage der Körber-StiftungMehr als jedes vierte Elternteil unsicher im Umgang mit KI

Mehr als jedes vierte Elternteil fühlt sich im Umgang mit Anwendungen von Künstlicher Intelligenz (KI) eher unsicher.
Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Hamburger Körber-Stiftung hervor.
Demzufolge sind nur 20 Prozent der befragten Eltern davon überzeugt, KI-Anwendungen sehr sicher zu beherrschen. 48 Prozent geben "eher sicher" an, 28 Prozent schätzen sich als eher unsicher oder sehr unsicher ein. Gleichzeitig würden 55 Prozent diese Wissenslücke gern schließen wollen.
Deutlich kompetenter empfinden sich die befragten Eltern beim Umgang mit Suchmaschinen, Messenger-Diensten, Wikipedia, Nachrichtenportalen und YouTube. Dagegen fällt es vielen Erwachsenen schwer, sich bewusst im Umgang mit dem Smartphone zu regulieren. 37 Prozent sagen von sich, sie seien eher schlecht beziehungsweise sehr schlecht darin, nicht ständig aufs Handy zu schauen oder es nicht mit ins Bett zu nehmen.
Mit Blick auf die Internetaktivitäten der eigenen Kinder wünschen sich viele Eltern der Umfrage zufolge mehr Einblick. 35 Prozent der Befragten fühlen sich alles in allem eher schlecht oder sehr schlecht darüber informiert, was ihr Kind in seiner Freizeit im Internet macht. 13 Prozent finden, dass sie darüber sehr gut Bescheid wissen.