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Ukraine-KriegNach jüngsten Angriffen: Frankreich will Ukraine weitere Abfangraketen liefern

22.08.2026, 16:16 Uhr
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Archivbild (Foto: REUTERS)

Frankreich will der Ukraine angesichts der jüngsten schweren russischen Angriffe weitere Abfangraketen für die Luftverteidigung liefern.

Frankreich will der Ukraine angesichts der jüngsten schweren russischen Angriffe weitere Abfangraketen für die Luftverteidigung liefern. Es sei "entscheidend, der Ukraine alle notwendigen Mittel zu geben, um ihren Luftraum zu verteidigen und diese Aggression abzuwehren", erklärte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Samstag nach einem Telefonat mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj.

Macron zeigte sich angesichts der jüngsten Angriffe "entsetzt". Allein bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih waren am Freitag nach ukrainischen Behördenangaben mindestens 16 Menschen getötet und mehr als 100 weitere verletzt worden. Der französische Präsident rief auch andere Staaten zu weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine auf. Es sei "wesentlich, dass sich alle Länder, die über entsprechende Mittel verfügen, ebenfalls an diesen Anstrengungen beteiligen", erklärte Macron.

Der Ukraine fehlt es insbesondere an Abfangraketen, um sich gegen ballistische Raketen zu verteidigen. Selenskyj hatte erst in der vergangenen Woche die USA aufgefordert, der Ukraine fünf Prozent ihrer vorhandenen Abfangraketen zu verkaufen. Dies würde seinem Land helfen, "durch den Winter zu kommen und Leben zu retten".

Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) drang am Samstag bei einem Besuch in Kiew auf weitere Unterstützung für die ukrainische Luftverteidigung. Angesichts der russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Marschflugkörpern werde deutlich: "Es ist nicht genug." Wadephul kündigte weitere Gespräche mit europäischen und außereuropäischen Partnern und insbesondere mit US-Außenminister Marco Rubio an. Am Montag wollen die Unterstützerstaaten der Ukraine bei einer Videokonferenz über das weitere Vorgehen beraten. Den Vorsitz führen Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der britische Premierminister Andy Burnham.

Quelle: ntv.de, afp

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