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SachsenStreetart-Festival startet in Riesa

22.08.2026, 15:44 Uhr
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(Foto: Sebastian Willnow/dpa)

Von farbenfrohen Wandmalereien bis hin zu Licht-Shows: Das Festival Ibug lädt an den kommenden Wochenenden in eine Industriebrache am Elbufer ein. Besucher können auch selbst kreativ werden.

Riesa (dpa/sn) - Das Streetart-Festival Ibug hat in Riesa seine Pforten für Besucher geöffnet. An drei Wochenenden ist das Festival noch bis zum 6. September in den ehemaligen Muskator-Werken statt. Dort sind die Arbeiten von mehr als 70 Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland zu sehen. Das Streetart-Fetival kehrt nach 2024 bereits zum zweiten Mal auf das Gelände der 2013 stillgelegten Futtermittelfabrik zurück.

Die Ausstellung bietet unterschiedlichste Formate von farbenfrohen Murals, also großflächigen Wandmotiven, bis zu raumgreifenden Installationen und Licht-Shows. Beim Besuch können Gäste auch die eindrucksvollen Hallen und verlorenen Winkel der Industriebrache am Elbufer besichtigen.

Besucher können selbst kreativ werden

Auf dem Programm stehen neben Führungen durch die Ausstellung auch eine Podiumsdiskussion zur weiteren Nutzung des Areals und zahlreiche Konzerte lokaler Musiker und Musikerinnen. Bei Angeboten wie der Siebdruckwerkstatt oder dem Graffiti-Workshop können Besucher selbst kreativ werden. Kinder können an einem Kritzeltisch ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Erste Ausgabe 2006 in Meerane

Die "Industriebrachenumgestaltung" - kurz Ibug - verwandelt alljährlich an wechselnden Orten Brachen in Galerien für urbane Kunst. In diesem Jahr feiern die Veranstalter 20-jähriges Bestehen. Das Festival geht auf eine Initiative des Graffiti-Künstlers Tasso zurück. Zum ersten Mal fand es 2006 in Meerane im Landkreis Zwickau statt.

Im vergangenen Jahr war die Ibug als Teil des Europa-Kulturhauptstadtjahrs in einem ehemaligen Krankenhaus in Chemnitz zu Gast. Die Veranstalter vermeldeten zum Abschluss einem Rekord von 35.000 Besuchern.

Quelle: dpa

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