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Neue Eurostat-SchätzungInflation im Euroraum steigt im Februar auf 1,9 Prozent

03.03.2026, 11:20 Uhr
Ein-Mann-haelt-am-02-03-2026-Geldscheine-aus-seinen-Portemonnaie-in-den-Haenden-und-zaehlt-das-Geld-ab
(Foto: picture alliance / dpa)

Die Inflation im Euroraum ist im Februar auf voraussichtlich 1,9 Prozent gestiegen.

Der Preisanstieg im Jahresvergleich lag damit 0,2 Prozentpunkte höher als noch im Januar, wie das EU-Statistikamt Eurostat mit Sitz in Luxemburg am Dienstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Die Inflationsrate näherte sich damit wieder dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0 Prozent an.

Grund für den höheren Preisanstieg waren den Statistikern zufolge die Energiepreise, die im Jahresvergleich weniger stark sanken als noch im Januar. Sie lagen 3,2 Prozent niedriger als im Februar des vergangenen Jahres, nach 4,0 Prozent im Januar. Die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak stiegen im Vorjahresvergleich um 2,6 Prozent, die Preise für Dienstleistungen um 3,4 Prozent.

Die höchsten Inflationsraten verzeichneten den Angaben zufolge die Slowakei (4,0 Prozent), Kroatien (3,9 Prozent) sowie Estland und Litauen (beide 3,2 Prozent). Am niedrigsten fiel der Preisanstieg in Zypern (0,9 Prozent), Frankreich (1,1 Prozent) und Belgien (1,4 Prozent) aus.

Für Deutschland gab Eurostat die Inflation mit 2,0 Prozent an. Die EU-Statistiker verwenden zur internationalen Vergleichbarkeit eine andere Berechnungsmethode als das deutsche Statistische Bundesamt, das für Februar eine Inflation von 1,9 Prozent nach 2,1 Prozent im Januar angegeben hatte. In Deutschland war vor allem der Preisanstieg bei Lebensmitteln merklich abgeflacht.

Quelle: ntv.de, AFP

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