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Verteidigung gegen RusslandPistorius sichert Ukraine weitere 400 Millionen Dollar für Waffen zu

18.06.2026, 11:46 Uhr
Boris-Pistorius-SPD-Bundesverteidigungsminister-spricht-beim-Nato-Verteidigungsministertreffen-Thema-sind-unter-anderem-die-Vorbereitungen-fuer-den-Buendnisgipfel-in-Ankara-im-Juli-Bei-ihm-soll-es-insbesondere-um-die-militaerische-Lastenteilung-zwischen-den-USA-und-den-Europaeern-sowie-um-den-Ausbau-der-Kapazitaeten-der-Ruestungsindustrie-gehen
(Foto: picture alliance/dpa)

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat der Ukraine weitere Unterstützung für ihren Verteidigungskampf gegen Russland zugesagt.

Deutschland werde sich über den Purl-Mechanismus mit 200 Millionen Dollar (rund 174 Millionen Euro) an einem neuen US-Waffenpaket für Kiew beteiligen, sagte Pistorius am Rande eines Treffens mit Nato-Kollegen in Brüssel. Zusätzlich werde Berlin 200 Millionen Dollar zur Beschaffung von speziellen Lenkflugkörpern für die Luftabwehrsysteme vom Typ Patriot beisteuern.

Die Nato-Länder und ihre Verbündeten können über den sogenannten Purl-Mechanismus Waffenpakete im Wert von jeweils 500 Millionen Dollar für die Ukraine in den USA kaufen. Deutschland hatte sich in der Vergangenheit bereits am Kauf von drei Paketen beteiligt. Auch andere Länder kündigten weitere Waffenkäufe für die Ukraine an, darunter Schweden, Kanada, Norwegen und die Niederlande.

Pistorius sagte, Deutschland gehe mit den neuen Militärhilfen voran. "Wir wollen auf diesem Weg weitere Unterstützer im Kreis der Ukraine Defense Contact Group ermutigen, sich ebenfalls an der Finanzierung für PAC-3-Lenkflugkörper zu beteiligen", betonte er. Die sogenannte Ukraine-Kontaktgruppe (UDCG) unter Leitung Großbritanniens und Deutschlands wollte am Nachmittag zusammenkommen. Zu dem Treffen wurde auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet.

Die UDCG war nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine erstmals im April 2022 auf Einladung der USA auf deren Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein zusammengekommen. Seitdem trägt das Format als Koordinierungsstelle für die Ukrainehilfen maßgeblich zur Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland bei. Dabei beteiligen sich auch Länder außerhalb der Nato.

Quelle: ntv.de, AFP

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