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Sportwagenbauer unter DruckPorsche-Chef Blume kündigt neue Sparrunde wegen schwieriger Branchenlage an

18.07.2025, 12:29 Uhr
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Konzernchef Oliver Blume wird erneut nur digital zu den VW-Aktionären sprechen. (Archivbild) (Foto: Britta Pedersen/dpa)

Porsche-Vorstandschef Oliver Blume stimmt die Beschäftigten des Sportwagenbauers auf eine weitere harte Sparrunde ein. "Die Lage bleibt ernst, und die Branche entwickelt sich sehr dynamisch", schreibt er in einem Brief an die Belegschaft, der der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart in Auszügen vorliegt.

Porsche müsse deshalb flexibel und schnell auf die Veränderungen reagieren. "Im zweiten Halbjahr 2025 verhandeln Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretung von nun an über ein zweites Strukturpaket, um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens langfristig abzusichern."

Ob ein weiterer Stellenabbau geplant ist, war zunächst unklar. Zu Inhalten der geplanten Gespräche mit dem Betriebsrat äußerte sich Blume nicht. Anfang des Jahres hatten die Schwaben angekündigt, dass sie bis 2029 1.900 Stellen in der Region Stuttgart sozialverträglich abbauen wollen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Porsche AG gilt noch bis 2030 eine Beschäftigungssicherung. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis dahin ausgeschlossen - der Konzern muss also auf Freiwilligkeit setzen.

Quelle: ntv.de, dpa

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