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Privatflugzeuge beschädigtIsraels Flughafen Ben Gurion von "Trümmerteilen" einer iranischen Rakete getroffen

18.03.2026, 18:15 Uhr
TEL-AVIV-ISRAEL-JUNE-13-Israel-closes-its-airspace-and-suspended-flight-operations-at-Ben-Gurion-International-Airport-in-Tel-Aviv-Israel-on-June-13-2025-According-to-Israeli-Channel-12-Israeli-airspace-was-completely-closed-until-further-notice-due-to-retaliatory-drone-strikes-from-Iran
TEL AVIV, ISRAEL - JUNE 13: Israel closes its airspace and suspended flight operations at Ben Gurion International Airport in Tel Aviv, Israel on June 13, 2025. According to Israeli Channel 12, Israeli airspace was completely closed until further notice due to retaliatory drone strikes from Iran. Nir Keidar / Anadolu (Foto: picture alliance / Anadolu)

Israels größter Flughafen Ben Gurion ist nach Angaben der Armee von "Trümmerteilen" einer iranischen Rakete getroffen worden.

Israels größter Flughafen Ben Gurion ist nach Angaben der Armee von "Trümmerteilen" einer iranischen Rakete getroffen worden. Das bestätigte am Mittwoch ein Armeevertreter gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, ohne das Datum des Angriffs offenzulegen. Israelische Medien berichteten, dass mehrere, auf dem Flughafen nahe Tel Aviv geparkte Privatflugzeuge beschädigt worden seien.

Es ist das erste Mal seit Beginn des Iran-Krieges, dass die israelische Armee Folgen eines iranischen Angriffs für den Flughafen bestätigt. In der Nähe waren immer wieder Raketenteile zu Boden gefallen. Die iranischen Revolutionsgarden hatten am 5. März erklärt, den Flughafen und den dortigen Stützpunkt der israelischen Luftwaffe attackiert zu haben.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Nachdem Teheran mit Raketen- und Drohnenattacken unter anderem auf Israel reagierte, sperrten die israelischen Behörden zeitweise den Luftraum für Passagierflugzeuge. Im Anschluss nahmen zwar mehrere Fluggesellschaften ihre Flüge wieder auf. Die Airline El Al gab am Mittwoch aber bekannt, Hin- und Rückflüge zu fast 30 Zielen vom 22. bis 28. März auszusetzen, darunter auch von und nach Berlin.

Quelle: ntv.de, afp

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