Im dritten Quartal Reisekonzern TUI verzeichnet Umsatzanstieg

Der Reisekonzern TUI hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres wieder schwarze Zahlen geschrieben. Von April bis Juni verdiente das Unternehmen operativ 169 Millionen Euro nach einem Minus von 27 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, der noch von Reisebeschränkungen während der Corona-Pandemie belastet war.
"Der Sommer 23 verläuft sehr gut, die Nachfrage nach Urlaubsreisen ist weiter hoch", erklärte TUI-Chef Sebastian Ebel am Mittwoch. Es werde ein gutes Gesamtjahr für TUI mit einem deutlichen Ergebnisanstieg gegenüber dem Vorjahr. Aktuell lägen die Buchungen sechs Prozent über dem Vorjahresstand bei sieben Prozent höheren Preisen.
Das Mittelmeer bleibe die am beliebteste Destination für den Sommerurlaub. Die Hitzewelle in Nordeuropa im Juni und die Waldbrände in Südeuropa hätten das Reisegeschäft nur kurzfristig etwas gedämpft. Wegen der Waldbrände auf Rhodos Ende Juli mussten rund 8000 Kunden von TUI im Süden der Insel ihre Hotels verlassen. Der Reisekonzern holte Gäste mit Sonderflügen vorzeitig nach Hause zurück. Für Stornierungen, Entschädigungen und Rückführungsflüge entstünden Kosten von etwa 25 Millionen Euro. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Quartal um 19 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro.