Feuer bei MadridSánchez: Nächste zwölf Stunden im Kampf gegen Waldbrand entscheidend

Die kommenden zwölf Stunden sind nach den Worten des spanischen Regierungschefs Pedro Sánchez "entscheidend" für die Bekämpfung der in der Nähe der Hauptstadt Madrid lodernden Waldbrände.
"Die Dinge entwickeln sich positiv, wenn auch größte Vorsicht geboten ist", sagte Sánchez in einer vom Fernsehen übertragenen Stellungnahme vor Journalisten in der Nähe des Brandgebiets. "Ich glaube, die kommenden zwölf Stunden werden sehr wichtig sein", fügte er hinzu.
Sie würden "entscheidend dafür sein, die Arbeit des Zivilschutzes zu konsolidieren", fügte der Regierungschef hinzu. Am Dienstag hatte Sánchez mit Blick auf die Lage bereits erklärt, er sehe "Licht am Ende des Tunnels".
Zuvor hatte es nach tagelangen Bränden eine leichte Entspannung der Lage gegeben. Den Behörden zufolge hatte es in der Nacht kein erneutes Aufflammen der Brände gegeben.
24.000 evakuierte Einwohner könnten in ihr Zuhause zurückkehren, erklärte der Präfekt der Region Madrid am Dienstagabend im Onlinedienst X. Für 20.000 weitere Menschen gelten demnach vorerst keine Ausgangsbeschränkungen mehr.
Es wurde allerdings befürchtet, dass eine neue Hitzewelle mit Temperaturen von über 40 Grad und starken Winden die Lage wieder verschlimmern könnte.