"So etwas darf nicht passieren"Tod von Mexikaner bei ICE-Behörde: Mexikanische Präsidentin fordert Aufklärung

Nach dem Tod eines 19-jährigen Mexikaners im Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE hat die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum Aufklärung verlangt.
Nach dem Tod eines 19-jährigen Mexikaners im Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE hat die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum Aufklärung verlangt. "So etwas darf nicht passieren", sagte Sheimbaum am Freitag vor Journalisten. "Wir wollen eine umfassende Untersuchung", forderte sie.
Der 19-jährige Royer Pérez Jiménez war am Montag in einem Internierungslager im US-Bundesstaat Florida gestorben. Als Todesursache gab ICE "mutmaßlich Suizid" an. Es werde aber weiter ermittelt, erklärte die Behörde. Pérez Jiménez war laut ICE unter anderem wegen Betrugs und Widerstands gegen Polizeibeamte inhaftiert worden.
Zuvor waren seit Jahresbeginn bereits zwei andere Mexikaner in US-Gewahrsam gestorben: im März ein 48-Jähriger in Kalifornien und im Januar ein 34-Jähriger in Georgia. "Wir werden alle Maßnahmen ergreifen, um unserem Protest Ausdruck zu verleihen und die Familien mit allem zu unterstützen, was sie brauchen", sagte Sheinbaum zu den Todesfällen.