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"Ursa Major"Spaniens Regierung: 2024 gesunkener russischer Frachter hatte Kernreaktor-Komponenten an Bord

13.05.2026, 19:19 Uhr
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Ferry Ursa Major, which operates on route to the Russian exclave of Kaliningrad, is seen at a commercial port in the Baltic Sea town of Baltiysk in the Kaliningrad region, Russia July 3, 2022. REUTERS/Vitaly Nevar (Foto: REUTERS)

Ein 2024 im Mittelmeer gesunkener russischer Frachter hatte nach Angaben der spanischen Regierung Kernreaktorkomponenten an Bord.

Ein 2024 im Mittelmeer gesunkener russischer Frachter hatte nach Angaben der spanischen Regierung Kernreaktorkomponenten an Bord. Der Kapitän habe "gestanden", dass die "Ursa Major" "Komponenten von zwei Kernreaktoren" transportiert habe, die denen in Atom-U-Booten ähnelten, hieß es in einem Schreiben der spanischen Regierung an das Parlament, das die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch einsehen konnte.

Der Kapitän habe ausgesagt, dass in den Reaktoren kein Kernbrennstoff gewesen sei, hieß es weiter. Dies konnte zunächst nicht überprüft werden. Dem US-Sender CNN und der spanischen Zeitung "La Verdad de Murcia" zufolge könnte das Schiff bei einem westlichen Einsatz versenkt worden sein, weil es Kernreaktoren nach Nordkorea transportierte. Die Eigentümerfirma des Frachters hatte damals einen "gezielten terroristischen Angriff" angeprangert, ohne Beweise vorzulegen.

Die mit US-Sanktionen belegte "Ursa Major" gehörte einem Unternehmen im Besitz des russischen Verteidigungsministeriums und war im Dezember 2024 in internationalen Gewässern vor der Südküste Spaniens mit 16 Menschen an Bord gesunken. Zwei von ihnen wurden nie gefunden. Die offizielle Route führte von St. Petersburg nach Wladiwostok im Fernen Osten Russlands.

Quelle: ntv.de, afp

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