Kurznachrichten

Weniger Rabatt beim WohnungskaufStudie: In Großstädten sinkt Verhandlungsspielraum zwischen Angebots- und Verkaufspreisen

19.08.2025, 13:01 Uhr
Im-vergangenen-Jahr-zahlten-Kaeuferinnen-und-Kaeufer-von-Eigentumswohnungen-im-Schnitt-5-251-Euro-pro-Quadratmeter
Im vergangenen Jahr zahlten Käuferinnen und Käufer von Eigentumswohnungen im Schnitt 5.251 Euro pro Quadratmeter. (Archivbild) (Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB)

Der Verhandlungsspielraum für Käufer von Eigentumswohnungen in deutschen Großstädten schrumpft einer Studie zufolge. Wegen steigender Nachfrage werde die Differenz zwischen den Angebots- und den tatsächlich erzielten Verkaufspreisen geringer, teilten das Immobilienportal ImmoScout24 und das Analysehaus Sprengnetter am Dienstag mit.

"In den vergangenen Jahren konnten Käufer teilweise über zwölf Prozent Abschlag vom Angebotspreis verhandeln – diese Phase extremer Preisnachlässe geht jedoch zu Ende", sagte ImmoScout24-Geschäftsführer Daniel Hendel. "Die Schere zwischen Preisvorstellungen und tatsächlichen Kaufpreisen schließt sich wieder."

Den größten Spielraum für Verhandlungen gibt es der Auswertung zufolge derzeit in Hamburg mit einer Differenz von zehn Prozent zwischen Angebots- und Transaktionspreis. Auch in Köln sind mit neun Prozent noch erhebliche Abschläge möglich. Am anderen Ende der Skala steht Leipzig mit einem Preisabschlag von 3,6 Prozent - "bei starker Nachfrage und vergleichsweise günstigen Preisen", wie es hieß. In den übrigen fünf untersuchten Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München liegt die Differenz zwischen sechs und sieben Prozent.

Quelle: ntv.de, rts

Regionales