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Bei schlechten Wetter gesunkenSuche nach 17 Vermissten nach Untergang eines Frachters im südchinesischen Meer

26.07.2026, 14:44 Uhr
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(Foto: imago/Schöning)

Nach dem Untergang eines vietnamesischen Frachtschiffs mit 62 Besatzungsmitgliedern haben Einsatzkräfte im Südchinesischen Meer laut vietnamesischen Angaben nach 17 Vermissten gesucht.

Nach dem Untergang eines vietnamesischen Frachtschiffs mit 62 Besatzungsmitgliedern haben Einsatzkräfte im Südchinesischen Meer laut vietnamesischen Angaben nach 17 Vermissten gesucht. Ein Sprecher des Außenministeriums in Hanoi erklärte am Sonntag, die "Khoi Nguyen 18" sei bei schlechtem Wetter gesunken. Mit Unterstützung chinesischer Rettungskräfte hätten 45 Menschen gerettet werden können.

Laut dem staatlichen chinesischen Sender CCTV geriet das Schiff in Seenot, als es sich in der Nähe des Yongshu-Atolls befand. Dieses gehört zu den in Teilen von Vietnam beanspruchten Spratly-Inseln. Ein chinesisches Rettungsschiff habe am Samstagabend ein Notsignal des Frachters registriert, meldete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Bei der Bergung der Überlebenden und der Suche nach den Vermissten seien sechs chinesische Schiffe und ein Hubschrauber sowie ein vietnamesisches Schiff zum Einsatz gekommen.

Am Freitag war ein anderes vietnamesisches Schiff bei rauer See nahe den Spratly-Inseln gesunken. 33 Seeleute wurden gerettet, drei weitere wurden laut vietnamesischen Staatsmedien vermisst. China beansprucht fast das gesamte Südchinesische Meer für sich. Aber auch Vietnam, Brunei, Indonesien, Malaysia und die Philippinen erheben Anspruch auf Teile des Seegebiets. Der Ständige Schiedshof in Den Haag erklärte 2016 einige der chinesischen Gebietsansprüche für unrechtmäßig, Peking erkennt das Urteil aber nicht an. Für die Frachtschifffahrt ist das Südchinesische Meer sehr wichtig: Mehr als 60 Prozent der weltweit verschifften Waren werden durch das Seegebiet transportiert.

Quelle: ntv.de, afp

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