Poststreik verzögert ZustellungTausende Briefe und Pakete bleiben liegen

Wegen eines Warnstreiks bei der Post sind viele Briefkästen leer geblieben. Weil rund 4500 Beschäftigte in Zustell-Stützpunkten im ganzen Bundesgebiet ihre Arbeit niedergelegt haben, seien jeweils fünf Prozent der Tagesmenge an Briefen und Paketen vorerst liegengeblieben, teilte das Bonner Unternehmen mit.
"Wir gehen davon aus, dass diese Rückstände in den nächsten Tagen zügig bearbeitet werden." Die Folgen der Warnstreiks waren am Donnerstag deutlich schwächer als am Mittwoch, als Firmenangaben zufolge jedes vierte Paket nicht zugestellt werden konnte.
Verdi hatte zum Ausstand in reinen Brief-Standorten sowie in Standorten der sogenannten Verbundzustellung aufgerufen - bei der Verbundzustellung trägt ein Postbote nicht nur Briefe, sondern auch Pakete aus. Nach Angaben der Post vom späten Vormittag legten rund 4500 Beschäftigte ihre Arbeit nieder. Je nach Region sei die Beteiligung unterschiedlich hoch ausgefallen. Manche Standorte in Deutschland wurden auch gar nicht bestreikt.