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Treffen im Ramstein-FormatUkraine will Verbündete um weitere 20 Milliarden Dollar Militärhilfe bitten

12.06.2026, 14:26 Uhr
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(Foto: Uncredited/Dnipro Regional Admin)

Die Ukraine strebt einem Insider zufolge weitere 20 Milliarden Dollar Militärhilfe von ihren Verbündeten an.

Die Anfrage solle am kommenden Donnerstag bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe im sogenannten Ramstein-Format gestellt werden, sagte der ukrainische Insider der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Mit dem Geld wolle Kiew seinen derzeitigen Vorteil auf dem Schlachtfeld gegenüber Russland festigen.

Die russischen Vorstöße haben sich in diesem Jahr verlangsamt und sind im vergangenen Monat praktisch zum Erliegen gekommen. Grund dafür sind ukrainische Drohnenangriffe auf Nachschublinien und Logistikzentren der russischen Armee. Der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Brovdi, sagte Reuters, sein strategisches Ziel sei es, Russland mit eskalierenden Drohnenangriffen auf dessen Versorgungslinien zum Rückzug zu zwingen. Die Ukraine habe die Produktionskapazitäten und hochwertige Drohnen, um der Wirtschaft des Gegners "verheerende Schläge" zu versetzen. Kiew benötige dafür jedoch die finanziellen Mittel.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte im vergangenen Monat erklärt, er wolle die verbesserte strategische Position nutzen, um noch vor dem Winter Friedensgespräche mit Russland aufzunehmen. Der russische Präsident Wladimir Putin sagte jedoch vergangene Woche, seine Streitkräfte rückten weiterhin täglich vor und er sehe keine Notwendigkeit für solche Gespräche.

Einigen Verbündeten solle bei dem Treffen der Ramstein-Gruppe vorgeschlagen werden, jeweils zwischen zwei und sechs Milliarden Dollar beizusteuern, um das Ziel von 20 Milliarden zu erreichen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person aus dem ukrainischen Verteidigungsministerium. 

Quelle: ntv.de, rts

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