Positionierung gegen MerzUmweltminister Schneider bekräftigt Festhalten an Verbrenner-Aus 2035

In der Diskussion über eine mögliche Abkehr vom Verbot neuer Verbrenner-Fahrzeuge ab 2035 hat sich Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) erneut gegen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gestellt. Nötig sei Planungssicherheit, sagte Schneider im Inforadio des Senders RBB. Eine Abkehr vom Verbrenner-Aus komme für ihn nicht in Frage.
Bis zum geplanten Aus seien es noch zehn Jahre, sagte der Minister weiter. "In zehn Jahren sieht die Welt nochmal ganz anders aus, was Technologie betrifft." Schon jetzt seien Quantensprünge bei den Batterien erzielt worden: "Sie sind in 20 Minuten aufgeladen, die Autofahrer kommen bis zu 700 Kilometer weit."
Ein "Zurück in die Zukunft" komme für ihn nicht in Frage, sagte Schneider: "Zu hoffen, dass etwas besser wird mit einer Technologie, die vor 100 Jahren erfunden wurde, überzeugt mich nicht."