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Hürden beim KlimaschutzUmweltverbände fordern leichteren Zugang zu Fördermitteln für Kommunen

24.03.2026, 10:35 Uhr
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(Foto: picture alliance / Panama Pictures)

Umweltverbände fordern für Kommunen einen einfacheren Zugang zu Klimaschutz-Fördermitteln.

Komplizierte Anträge, fehlendes Personal und knappe Kassen bremsten Städte und Gemeinden bei der Umsetzung aus, erklärten die Klima-Allianz Deutschland und das Klima-Bündnis am Dienstag unter Verweis auf eine neue Studie. "Unsere Städte und Gemeinden wollen Klimaschutz umsetzen, doch sie stecken oft im Förderdschungel fest", erklärte Stefanie Langkamp von der Klima-Allianz, zu der sich mehr als 150 gesellschaftliche Organisationen zusammengeschlossen haben. Es sorge für Frust, wenn Projekte an langen Bewilligungszeiten scheiterten. Bund und Länder müssten die Förderprogramme deutlich vereinfachen und Bürokratie abschaffen.

Die vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) erstellte Studie schlägt konkret pauschalierte Förderbudgets vor. Anstatt für jedes Projekt neue Anträge zu stellen, könnten Kommunen damit feste Klimabudgets erhalten und aus einer Liste bewährter Maßnahmen selbst auswählen. Dies schaffe Planungssicherheit und entlaste vor allem kleinere und finanzschwache Kommunen. Die Studie empfiehlt zudem, Kommunen von den sonst üblichen Eigenanteilen bei der Finanzierung zu befreien. Für die Untersuchung wurden fünf bestehende Landesprogramme analysiert. 

Quelle: ntv.de, rts

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