Nach steigendem Donau-PegelUngarn erhöht Stromproduktion im Atomkraftwerk Paks

Nach einem Anstieg des Donau-Pegels fährt Ungarn die Stromproduktion in seinem einzigen Atomkraftwerk wieder etwas hoch.
Es sei damit begonnen worden, eine der Turbinen des Kraftwerks Paks in Betrieb zu nehmen, sagte Ministerpräsident Peter Magyar am Montag. Diese solle noch am Abend wieder Strom erzeugen. Derzeit läuft das Kraftwerk nur mit etwa zehn Prozent seiner Kapazität.
Ungarn hatte Paks wegen des historischen Niedrigwassers der Donau heruntergefahren. Zum Betrieb ist das Kraftwerk auf Kühlwasser aus dem Fluss angewiesen. Nach Regenfällen in Österreich in der vergangenen Woche war mit vorübergehend steigenden Wasserpegeln gerechnet worden.
Magyar hatte vor gut einer Woche gewarnt, dass das AKW wochenlang stillstehen könnte. Das Kraftwerk russischer Bauart produziert normalerweise knapp die Hälfte des ungarischen Stroms. Magyar hatte in diesem Zusammenhang die Bevölkerung auf eine kritische Lage bei der Energieversorgung eingestimmt. Magyar rief Unternehmen, Kommunen und Haushalte dazu auf, ihren Stromverbrauch in den abendlichen Spitzenzeiten zu reduzieren. Die Energiekrise dürft