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Effekt sei zeitlich begrenztUntersuchung: Ausländische Hersteller profitieren von E-Auto-Prämie am meisten

10.07.2026, 16:45 Uhr
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(Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dp)

Die staatliche Prämie für den Kauf von Elektro-Autos hat den deutschen Markt befeuert - einer Untersuchung der Beratungsfirma EY zufolge profitieren davon jedoch ausländische Hersteller verhältnismäßig am meisten.

"Während die Elektro-Neuzulassungen im zweiten Quartal um 54 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegten und mit knapp 208.400 neu zugelassenen E-Autos den höchsten je gemessenen Quartalswert erreichten, verliert die deutsche Autoindustrie insgesamt weiter Marktanteile", erklärte EY am Freitag.

Auch die deutschen Autokonzerne setzten demnach im zweiten Quartal deutlich mehr E-Autos ab - in Summe beträgt der Anstieg laut EY 31 Prozent. Der gemeinsame Marktanteil sank jedoch um fast zehn Prozentpunkte auf 53,9 Prozent. Chinesische Hersteller verbuchten demnach ein Absatzplus von 64 Prozent, ihr Marktanteil stieg leicht von 9,3 auf 9,9 Prozent. Die übrigen ausländischen Hersteller - vor allem Tesla - legten laut EY um 101 Prozent und steigerten ihren Marktanteil von 27,6 auf 36,2 Prozent.

"Der Marktanteil von Elektroautos ist binnen eines Jahres um zehn Prozentpunkte in die Höhe geschnellt, nie zuvor wurden in einem Quartal in Deutschland so viele Elektroautos neu zugelassen", erklärte der EY-Experte Constantin Gall. "Die Förderung wirkt also." Allerdings sei der Effekt zeitlich begrenzt, aufgrund knapper Kassen werde die Prämie wohl kaum verlängert. Zudem sieht Gall das überproportionale Wachstum ausländischer Hersteller kritisch.

Quelle: ntv.de, AFP

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