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"Es muss attraktiver werden"Warken: Private Pflegevorsorge steuerlich stärker fördern

13.06.2026, 17:42 Uhr
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Nina Warken will, dass private Pflegevorsorge steuerlich stärker gefördert wird.

Die strapazierten Pflegefinanzen sind eines der nächsten großen Brocken, die sich die Koalition vorgenommen hat. Ministerin Warken will auch bei privater Vorsorge ansetzen.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will, dass private Pflegevorsorge steuerlich stärker gefördert wird. "Es muss attraktiver werden, zusätzlich eine private Pflegeversicherung abzuschließen", sagte Warken den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dafür müsse es aus ihrer Sicht möglich sein, die gezahlten Beiträge als Vorsorgeaufwand von der Steuer abzusetzen. "Das müssen wir innerhalb der Bundesregierung besprechen."

Pflegezusatzversicherungen zählen zu den "sonstigen Vorsorgeaufwendungen" und sind heute bis zu einer jährlichen Höchstgrenze von 1.900 Euro für Angestellte und Beamte und 2.800 Euro für Selbstständige steuerlich absetzbar. Die steuerliche Wirkung gilt als gering, da auch Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegepflichtversicherung im Höchstbetrag enthalten sind.

Die private Vorsorge müsse ein stärkerer Baustein der Pflegefinanzierung werden, so Warken. Bei der geplanten Pflegereform gehe es hingegen nicht darum, die finanziellen Probleme der Pflegeversicherung auf Städte und Kommunen abzuwälzen. Hintergrund ist die wachsende Finanzierungslücke in der sozialen Pflegeversicherung.

Quelle: ntv.de, dpa

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