Trotz NiedrigwassersWirtschaftsministerium erwartet keine größeren Schäden am Rhein

Das Wirtschaftsministerium erwartet trotz Rekord-Niedrigwassers am Rhein keine größeren wirtschaftlichen Schäden als früher.
Viele Unternehmen hätten wegen früher Niedrigwasserstände ihre Lieferketten umgestellt, verschiedene Transportwege und zusätzliche Lagerstandorte gewählt, um ihre Lieferketten resilienter zu machen, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Mittwoch in Berlin. Zudem würden Schiffe mit geringerem Tiefgang eingesetzt. Daher dürften die negativen Effekte auch insgesamt geringer ausfallen als in den vergangenen Jahren, fügte sie hinzu. Die Regierung beobachte die Entwicklung der Rheinpegel und ihre wirtschaftlichen Folgen genau. Niedrigwasserstände auf dem Rhein seien aber kein neues Phänomen. Unternehmen müssten auf ihre Wettbewerbsfähigkeit achten und individuelle Risiken identifizieren und analysieren, um Strategien zur Anpassung umsetzen zu können.