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Start neuer AsylregelnZentrum für EU-Außengrenzverfahren nimmt am Berliner Flughafen Betrieb auf

12.06.2026, 13:58 Uhr
Bei-einer-kurzfristig-anberaumten-Pressekonferenz-erklaert-Bundesinnenminister-Alexander-Dobrindt-CSU-warum-er-grosse-Hoffnungen-in-die-nun-vereinbarte-EU-Verordnung-setzt
(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Zum Start der neuen EU-Asylregeln hat am Flughafen Berlin-Brandenburg ein Zentrum für Außengrenzverfahren den Betrieb aufgenommen.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sagte bei einem Ortstermin, er wolle "deutlich machen, dass wir vorbereitet sind".

In dem neuen Zentrum sollen Menschen, die mit dem Flugzeug ankommen und nach der Landung ein Asylgesuch äußern, ein beschleunigtes Asylverfahren durchlaufen. Wer keinen Schutz erhält, soll direkt von dort abgeschoben werden können. Um die Registrierung der Ankommenden kümmert sich die Bundespolizei, um die Unterbringung und alles Weitere kümmern sich die Behörden des Landes Brandenburg.

Allerdings betrifft das von der Europäischen Union beschlossene beschleunigte Verfahren nur Menschen aus Herkunftsstaaten, deren Bürger nur selten Schutz erhalten, des Weiteren solche, die über ihre Identität falsche Angaben gemacht haben und Menschen, die als Sicherheitsrisiko gelten. Asylbewerber aus Afghanistan gehören aktuell nicht zu dieser Gruppe.

Von den bundesweit 374 Plätzen, die Deutschland nach EU-Vorgaben für Außengrenzverfahren bereithalten muss, gibt es am Flughafen Berlin-Brandenburg 40 Plätze. Weitere Standorte stehen unter anderem in Frankfurt am Main und München zur Verfügung oder sind in Planung - etwa in Pforzheim und Düsseldorf.

Quelle: ntv.de, dpa

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