Wirtschaft

Berichtssaison ist eröffnet Alcoa gibt Anlegern Hoffnung

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Aufspaltung steht bei Alcoa an.

(Foto: picture alliance / dpa)

Umsatz gesunken, Gewinn auch - und dennoch geht es für die Aktien von Alcoa nachbörslich deutlich aufwärts. Konzernchef Kleinfeld ist zufrieden. Die Aufspaltung kann kommen.

Der US-Aluminium-Riese Alcoa hat sinkende Metallpreise dank guter Geschäfte mit der Auto- und Flugzeugindustrie abgefedert. Der Umsatz sank im zweiten Quartal um 10 Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Der Gewinn fiel unter dem Strich um knapp 4 Prozent auf 135 Millionen Dollar. Ohne Sonderposten lag der Gewinn bei 15 Cent je Aktie. Experten hatten 9 Cent je Aktie erwartet.

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An der Londoner Terminbörse hatte der Aluminiumpreis im zweiten Quartal um 11 Prozent nachgegeben. Im nachbörslichen Handel sprang der Kurs der Alcoa-Aktie um fast 4 Prozent nach oben, nachdem er beim Ertönen der Schlussglocke an der Wall Street bereits mehr als 3 Prozent höher notiert hatte.

Der Konzern macht traditionell den Auftakt für die Saison der Quartalsberichte. Er gilt auch als ein Indikator für die Konjunktur-Entwicklung, weil Aluminium in vielen Branchen eingesetzt wird.

Alcoa will sich im zweiten Halbjahr 2016 in zwei Unternehmen aufspalten. Die klassische Herstellung von Rohmaterialien wird von dem Geschäft mit technologisch anspruchsvolleren Produkten getrennt, das unter dem Namen Arconic laufen soll. Unter dem Namen Alcoa soll weiter das traditionelle Geschäft geführt werden. Konzernchef Klaus Kleinfeld zeigte sich in einer Mitteilung zufrieden. Die Ergebnisse hätten sich weiter verbessert, lobte er. Die Aufspaltung sei auf dem Weg.

Quelle: ntv.de, bad/dpa/rts