Wirtschaft

Sattes Kursplus Apple-Aktie stieg um über 118.000 Prozent

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Die Apple-Aktie gewinnt auch in der Corona-Krise kräftig an Wert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vor fast 40 Jahren ging Apple an die Börse. Nun ist das Unternehmen zwei Billionen Dollar wert. Ein Investment wäre ein Weg gewesen, um mühelos Multimillionär zu werden.

Die Apple-Aktie scheint derzeit nur eine Richtung zu kennen: nach oben. Satte zwei Billionen Dollar ist der Konzern nun an der Börse schwer. Die Aktie hat den Anlegern viel Freude gemacht - vor allem dann, wenn sie zu einem besonders günstigen Zeitpunkt eingestiegen sind.

Der Börsengang war so ein Zeitpunkt. Vor fast 40 Jahren - Mitte Dezember 1980 - lag der Börsenwert (das ist die Anzahl der Aktien multipliziert mit dem aktuellen Kurs) bei etwa 1,8 Milliarden Dollar. Eine Aktie war für 22 Dollar zu haben. Wer damals für ein paar Tausend Dollar Aktien gekauft und sie behalten hätte, wäre schon lange Millionär.

Zur Einordnung: 100 Apple-Aktien haben zum Börsengang 2200 Dollar gekostet. Im Laufe der Jahre hat es vier Aktiensplits gegeben, um die Papiere optisch zu verbilligen. In einem solchen Schritt wird die Anzahl der Aktien erhöht - und der Kurs sinkt entsprechend. Wird die Zahl der Aktien beispielsweise verdoppelt, halbiert sich der Kurs.

Wegen der Aktiensplits sind aus einer Apple-Aktie mittlerweile 56 Papiere geworden. Zurückgerechnet hat die Aktie beim Börsengang also rund 39 Cent gekostet. Derzeit liegt der Kurs bei 462 Dollar - das ist ein Kursplus von satten 118.362 Prozent. Das heißt: Aus dem Investment von 2200 Dollar wäre heute ein Vermögen von rund 2,6 Millionen Dollar geworden.

Quelle: ntv.de, jga