Wirtschaft

Folge der Coronavirus-Epidemie Apple kassiert Umsatzprognose

Die Coronavirus-Epidemie in China trifft nicht nur die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft, die Auswirkungen sind global spürbar: Der US-Technologieriese Apple beklagt Lieferengpässe beim iPhone und nimmt seinen Erlösausblick zurück.

Wegen der Coronavirus-Epidemie in China hat Apple seine Umsatzprognose für das laufende Quartal zurückgenommen. Das bislang genannte Erlösvolumen von 63 Milliarden bis 67 Milliarden Dollar in dem bis Ende März laufenden Geschäftsquartal könne nicht erreicht werden, teilte der US-Technologiekonzern mit. Aufgrund der Einschränkungen der Produktion in China gebe es weiterhin weltweite Lieferengpässe beim iPhone.

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Zwar laufe die Produktion in China wieder an, "aber die Rückkehr zu normalen Bedingungen" dauere länger als erwartet, erklärte Apple. Für das Unternehmen ist China ein zentraler Produktionsstandort und auch ein wichtiger Absatzmarkt.

Wegen der Epidemie hatte Apple sämtliche seiner Läden in der Volksrepublik geschlossen. Die Läden würden nun allmählich wieder geöffnet - und zwar "so kontinuierlich und sicher, wie wir können", kündigte das Unternehmen an.

Das Coronavirus-Epidemie war in der zentralchinesischen Provinz Hubei ausgebrochen. Betroffen davon ist auch die Millionen-Metropole Wuhan. Chinas Regierung verhängte eine Quarantäne, die Millionen Menschen betrifft. Mittlerweile sind in China fast 1900 Menschen an den Folgend er Viruserkrankung gestorben, mehr als 72.000 Krankheitsfälle sind registriert.

Quelle: ntv.de, bad/dpa/rts