Wirtschaft

Gigantischer Börsenwert Apple knackt die Drei-Billionen-Dollar-Marke

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Apple wird aus dem kalifornischen Cupertino geführt.

(Foto: picture alliance / AA)

Anleger greifen weiter bei Aktien des Technologiekonzerns Apple zu. Die Papiere steigen in der Folge auf ein neues Rekordhoch. Das katapultiert das Unternehmen in neue Bewertungssphären - und ein Experte rechnet damit, dass dies noch längst nicht das Ende ist.

Als erstes Unternehmen weltweit durchbricht Apple beim Börsenwert die Marke von drei Billionen Dollar. Die Aktien des iPhone-Anbieters stiegen an der Wall Street auf ein Rekordhoch von 182,88 Dollar. Damit erreichte die Marktkapitalisierung rund drei Billionen Dollar. Das ist mehr als die jährliche Wirtschaftsleistung Großbritanniens und etwas weniger als diejenige Deutschlands.

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"Das Unternehmen verfügt über eine fantastische Produktpalette und hat in den kommenden Jahren so viel zu bieten", lobte Craig Erlam, Marktanalyst des Brokerhauses Oanda. "Im Laufe der Jahre gab es immer wieder Zweifler, vor allem im Hinblick auf die Innovation, aber im Moment scheint das Unternehmen alle Kriterien zu erfüllen." Der Sprung über die Marktkapitalisierungsmarke von vier Billionen Dollar sei daher nur eine Frage der Zeit.

Apple gehört wie zahlreiche andere Technologiefirmen zu den Profiteuren der Coronavirus-Pandemie. Dank des Trends zu Video-Telefonaten oder Online-Shopping gewannen die Papiere des Unternehmens im Vergleich zu ihrem Tief nach dem Börsen-Crash vom März 2020 fast 250 Prozent.

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Einer kurz vor dem Jahreswechsel erhobenen Rangliste der Unternehmensberatung EY und der Nachrichtenagentur Reuters zufolge rangiert der Software-Konzern Microsoft mit einem Börsenwert von damals knapp 2,6 Millionen Dollar auf Platz zwei, Google-Eigentümer Alphabet stand damals mit einer Marktkapitalisierung von 1,96 Billionen Dollar auf dem dritten Rang vor. Alphabet allein war damit mehr wert als die 40 Konzerne im deutschen Leitindex Dax zusammen, die umgerechnet auf knapp 1,9 Billionen Dollar kamen.

Quelle: ntv.de, jwu/rts

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