Wirtschaft

Probepassagiere bekommen Absage BER muss Testbetrieb neu organisieren

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Schlangestehen auf Probe: Der BER-Testbetrieb wird zunächst verschoben.

(Foto: imago/Ralph Peters)

Eigentlich sollen 20.000 Komparsen ab Ende Juni die Abläufe am neuen Hauptstadtflughafen BER simulieren. Doch die Pandemie macht den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.

Am Probebetrieb für den neuen Hauptstadtflughafen BER können wegen der Corona-Pandemie nur 9000 statt 20.000 freiwillige Tester teilnehmen. Das teilte die Flughafengesellschaft mit. Alle bisherigen Anmeldungen werden demnach ungültig, es werde in Kürze eine neue Registrierung gestartet.

"Sicherheit und Gesundheit haben oberste Priorität", sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup und verwies auf die Abstands- und Hygieneregeln. Es werde dennoch eine ausreichende Testphase geben, damit der Flughafen sicher und verlässlich in Betrieb gehen könne.

Der Probebetrieb mit Freiwilligen sollte Ende Juni beginnen. Nun werde es vier bis sechs Wochen später, sagte ein Sprecher. Komparsen sollen die Abläufe am Flughafen simulieren, vom Check-in über die Sicherheitsschleusen bis zum Gate - dort ist Schluss, denn geflogen werden soll am BER erst am 31. Oktober.

Nun ist geplant, dass mehr Probetermine nur mit Mitarbeitern der Flughafengesellschaft und Partnerfirmen ablaufen. Die Betreiber sind bei der Ausgestaltung flexibel. Behördlich vorgeschrieben ist nur eine Evakuierungsübung für den unterirdischen Bahnhof.

Quelle: ntv.de, faa/dpa