Wirtschaft

18.000 reichen nicht Bahn sucht noch mehr neue Mitarbeiter

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Auch Zugpersonal soll in diesem Jahr neu eingestellt werden.

(Foto: picture alliance / Daniel Kubirski)

Der Personalbedarf der Bahn gleicht rechnerisch der Einwohnerzahl einer Kleinstadt. Mit den neuen Mitarbeitern soll vor allem die künftige Mobilitätswende gelingen. Durch den Tarifkonflikt mit der Lokführergewerkschaft GDL könnten die Einstellungspläne allerdings noch gefährdet werden.

Die Deutsche Bahn (DB) will in diesem Jahr rund 20.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. "Für eine erfolgreiche Mobilitätswende brauchen wir viele engagierte Mitarbeitende", erklärt DB-Personalvorstand Martin Seiler. "Die Faszination für Technik und Eisenbahn ist ungebrochen", fügt er hinzu. Bisher hatte das Einstellungsziel für 2021 bei "mindestens 18.000" gelegen.

Bis Ende Mai gab die Bahn nach eigenen Angaben bereits mehr als 15.000 Einstellungszusagen. So wurden im Bereich Bauprojektmanagement und Bauüberwachung rund 1500 Mitarbeiter eingestellt, weitere 1300 Zugführer bekamen ebenfalls einen Arbeitsvertrag. Außerdem traten 800 Fahrdienstleiter und 600 IT-Experten neue Stellen bei der Bahn an.

Seiler verweist angesichts der geplanten Neueinstellungen auch auf den Tarifkonflikt mit der Lokführergewerkschaft GDL. "20.000 neue Mitarbeitende - das entspricht der Größe einer Kleinstadt", erklärt er. "Umso wichtiger ist es aktuell, dass die GDL-Spitze mit ihren Forderungen und Streikvorhaben unsere Einstellungspläne nicht gefährdet".

Quelle: ntv.de, sbl/AFP

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