Wirtschaft
Bertelsmann wird seine Jahresziele erreichen.
Bertelsmann wird seine Jahresziele erreichen.(Foto: picture alliance/dpa)
Donnerstag, 08. November 2018

Umsatz zieht weiter an: Bertelsmann bekräftigt Prognose

Drei Viertel des Geschäftsjahres sind absolviert und der Medienkonzern Bertelsmann sieht sich auf Kurs. Dank der Digitalgeschäfte und der TV-Produktionstochter ziehen die Erlöse an. Das Tiefdruckgeschäft frisst dann aber einen Teil des Gewinns.

Deutlich wachsende Digitalgeschäfte, Erfolge der TV-Produktionstochter Freemantle und das Wachstum der Musikrechtesparte BMG beflügeln den Bertelsmann-Konzern. Insgesamt stieg der Umsatz des Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmens in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 2,4 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro. Dies sei der höchste Wert seit 2007, betonte das Unternehmen bei der Präsentation der Quartalszahlen in Gütersloh.

Für Gegenwind auf der Erlösseite sorgten negative Wechselkurseffekte vor allem aus dem US-Dollar. Bertelsmann erzielt rund ein Fünftel seines Umsatzes in den USA. Das organische Wachstum betrug 2,6 Prozent. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda ) lag mit 1,62 Milliarden Euro geringfügig unter dem Vorjahreswert.

Das Konzernergebnis verringerte sich um mehr als drei Prozent auf 671 Millionen Euro. Hier machten sich neben negativen Wechselkurseffekten unter anderem auch Belastungen durch die Drucksparte bemerkbar. Insbesondere das deutsche Tiefdruckgeschäft litt unter weiter sinkenden Volumen sowie steigenden Papierpreisen.

Konzernchef Thomas Rabe zeigte sich dennoch zufrieden mit der Entwicklung: "Unser Wachstumsprofil hat sich weiter verbessert", betonte er. In seinen Wachstumsgeschäften erziele der Konzern inzwischen aus eigener Kraft eine Umsatzsteigerung von zehn Prozent. Der Konzern bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr. Er erwartet demnach 2018 insgesamt einen höheren Umsatz als im Vorjahr und ein Konzernergebnis von mehr als einer Milliarde Euro. Der Umsatz soll weiter steigen.

Quelle: n-tv.de