Wirtschaft

Umgehung von Kapitalkontrollen China kann Bitcoin-Mining nicht stoppen

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Ein Mann in Hongkong benutzt einen Automaten, an dem Bitcoins ge- und verkauft werden können.

picture alliance / Kin Cheung/AP

Der Handel mit Bitcoins ist in China seit September nicht mehr möglich, aber die Erzeugung der Kryptowährung kann die Regierung nicht aufhalten. Der Staat will das sogenannte Mining gerne regulieren, aber der Notenbank fehlen die Instrumente.

In der Debatte um staatliche Eingriffe bei der Erzeugung der umstrittenen Internet-Währung Bitcoin in China sieht sich die Notenbank einem Insider zufolge nicht direkt zuständig. Bei einem Treffen mit staatlichen Internet-Finanzaufsehern habe die Zentralbank Ende Dezember betont, dass sie auf die stromintensive Erzeugung von Bitcoins im sogenannten Mining keinen direkten Einfluss nehmen könne. Allerdings sei es ihr möglich, örtliche Behörden darum zu bitten, sagte der Gewährsmann, der anonym bleiben wollte. So könne die Notenbank allenfalls indirekt darauf hinwirken, dass die Leistung schrittweise zurückgefahren werde.

China ist eine Hochburg des Mining. Das Geschäft mit der Erzeugung der umstrittenen Digitalwährung in China gilt als ein Schlupfloch, um Kapitalkontrollen zu umgehen. Bitcoins werden unter Anwendung komplexer mathematischer Formeln in Rechenzentren erzeugt, wobei vergleichsweise günstige Computer und niedrige Strompreise den Bitcoin-"Schürfern" in der Volksrepublik Standortvorteile verschaffen.

Der Handel mit Bitcoins ist in der Volksrepublik allerdings mittlerweile nicht mehr möglich: Die in Peking ansässigen Krypto-Börsen schlossen im September. Die Regierung will mit dem Handelsverbot die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. Auf dem Treffen mit der von der Regierung betriebenen Finanzgruppe hat die Notenbank laut dem Insider betont, die Entwicklung des Bitcoin-Minings werde begrenzt.

Quelle: n-tv.de, fhe/rts

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