Wirtschaft

Apple kämpft mit Engpässen Chipmangel bremst Produktion des iPhone 13

259248241.jpg

Apple hat seine neue Generation des iPhone erst vergangenen Monat vorgestellt

(Foto: picture alliance / STRF/STAR MAX/IPx)

Der weltweite Mangel an Computerchips erwischt auch Apple. Wegen der Engpässe liefert der US-Konzern bis Jahresende zehn Millionen weniger iPhone 13 aus. Dabei gehen im Weihnachtsquartal traditionell die meisten Apple-Smartphones über die Ladentheke.

Der US-Technologiekonzern Apple muss laut einem Medienbericht wegen des weltweiten Chipmangels sein Produktionsziel für das neue iPhone 13 senken. Apple wollte bis Ende des Jahres 90 Millionen Geräte herstellen, muss sich nun aber mit 80 Millionen zufriedengeben, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Die Zulieferer Broadcom und Texas Instruments könnten nicht genügend Halbleiter liefern.

Analyst Dan Ives von der Investmentfirma Wedbush erklärte, die Nachfrage nach den neuen Modellen sei vor allem in China und in den USA groß. "Wenn die Nachfrage so hoch bleibt, dann fehlen Apple für die Weihnachtssaison fünf Millionen iPhones 13." Konzernchef Tim Cook hatte bei Vorlage der Quartalszahlen im Juli gewarnt, dass die Lieferprobleme weltweit sich im laufenden Quartal noch stärker auswirken würden.

Apple hatte seine neue Generation des iPhone erst vergangenen Monat vorgestellt, darunter das iPhone 13 Mini und das iPhone 13 Pro Max. Die neuen Geräte verfügen über bessere Kameras und schnellere Chips als die Vorgänger. Jede neue iPhone-Generation ist extrem wichtig für Apple. Es ist das mit Abstand wichtigste Produkt des Konzerns - und auch die Basis für das Geschäft mit anderen Geräten wie die Computer-Uhr Apple Watch oder den AirPods-Ohrhörern.

Im Weihnachtsquartal werden traditionell die meisten iPhones verkauft. Das iPhone brachte früher bis zu zwei Drittel des Geschäfts des Konzerns ein. Zuletzt sank sein Umsatzanteil aber unter 50 Prozent, unter anderem da in der Corona-Pandemie auch Mac-Computer und iPad-Tablets deutlich populärer wurden.

Quelle: ntv.de, jpe/AFP/dpa

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.