Wirtschaft

Geschäft verliert an Dynamik Ciscos Skepsis schockt Anleger

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Der Netzwerk-Spezialist Cisco blickt skeptisch auf die Geschäfte des laufenden ersten Quartals des Geschäftsjahres 2019/2020.

(Foto: REUTERS)

Im abgelaufenen Quartal verzeichnet Cisco Systems einen Gewinneinbruch. Aber es kommt offenbar noch schlimmer, zumindest deutet der Ausblick des US-Netzwerkers darauf hin. Die Anleger reagieren deutlich: Der Aktienkurs sackt ab.

Der Handelskonflikt zwischen China und den USA und die sich abschwächende weltweite Wirtschaftsdynamik scheinen auch die Kunden des US-Netzwerk-Spezialisten Cisco zur Investitionszurückhaltung zu zwingen. Das Unternehmen rechnet für das erste Quartal des angelaufenen Geschäftsjahrs 2019/2020 jedenfalls nur mit einem Umsatzwachstum von null bis zwei Prozent, wie der Konzern mitteilte. Analysten waren bisher von 2,56 Prozent ausgegangen. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) soll zwischen 80 und 82 US-Cent liegen. Hier hatten die Erwartungen der Experten einen Cent höher gelegen.

Bei Anlegern kam der zurückhaltende Blick nach vorn nicht gut an: Der Aktienkurs von Cisco rauschte in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Geschäft um mehr als sieben Prozent in die Tiefe.

Gewinneinbruch im abgelaufenen Quartal

Im vierten Quartal war der Umsatz um 6 Prozent auf 13,4 Milliarden US-Dollar gestiegen, der Gewinn fiel unter dem Strich wegen Sondereffekten allerdings um fast die Hälfte auf 2,2 Milliarden Dollar. Ohne diese legte der Gewinn um 9 Prozent auf 3,6 Milliarden zu. Die Kennzahlen lagen in etwa im Rahmen der Erwartungen von Analysten.

Cisco stellt vor allem sogenannte Router und Switches für den Internet- und Datenverkehr her. Die Technik steckt etwa in vielen Firmen-Netzwerken. Zuletzt hatte der Konzern aber auch verstärkt das Service- und Sicherheitsgeschäft im Blick.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa/rts

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