RückrufaktionDefekte Airbags bei Ferrari
Auch italienische Sportwagenbauer Ferrari ruft nun wegen möglicher Probleme mit Airbags mehr als 800 Autos in die Werkstätten zurück.
Auch italienische Sportwagenbauer Ferrari ruft nun wegen möglicher Probleme mit Airbags mehr als 800 Autos in die Werkstätten zurück. Von der Rückrufaktion in Nordamerika seien mehrere Modelle von 2015 betroffen, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA mit. Ferrari erklärte, möglicherweise seien die Airbags an der Fahrerseite "unsachgemäß montiert". Bei einem Unfall könnten sie sich daher falsch öffnen und das Verletzungsrisiko erhöhen. Wegen möglicherweise defekter Airbags des japanischen Herstellers Takata sind in den USA bereits rund 34 Millionen Autos in die Werkstätten zurückgerufen worden. Die Airbags können wegen eines Fehlers im Gasgenerator platzen und durch heiße Metallteile Fahrer und Beifahrer verletzen oder gar töten. Weltweit werden insgesamt acht Todesfälle und über hundert Verletzte mit den defekten Airbags in Verbindung gebracht. (AFP)