Wirtschaft

Gewinn rund 30 Prozent abgesackt EU verhagelt Google-Mutter die Bilanz

Die Werbeeinnahmen sprudeln, dennoch verfehlt der Google-Mutterkonzern Alphabet die Analystenerwartungen klar. Der Gewinn fällt im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedriger aus als erwartet. Die Anleger sind verunsichert.

Eine weitere EU-Milliardenstrafe hat den Gewinn des Google-Mutterkonzerns Alphabet zu Jahresbeginn belastet. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss unterm Strich um knapp 30 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar, wie der Internetkonzern mitteilte.

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Der Umsatz legte angesichts weiter sprudelnder Werbeeinnahmen um rund 17 Prozent auf 36,3 Milliarden Dollar zu, blieb damit aber weit unter den Erwartungen der Analysten. Das kam bei Anlegern nicht gut an. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit deutlichen Kursverlusten und geriet zeitweise mit über fünf Prozent ins Minus.

Die EU-Kommission hatte im März zum dritten Mal eine hohe Strafe gegen Google verhängt. Wegen Behinderung anderer Anbieter im Geschäft mit Suchmaschinen-Werbung wurde der Konzern zu einer Zahlung von rund 1,5 Milliarden Euro verdonnert. Die hinterließ nun deutliche Spuren in der Bilanz, auch wenn der Gewinn trotzdem noch sehr hoch ausfiel.

Quelle: n-tv.de, bad/rts/dpa

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