Wirtschaft

Rekordwert erreicht Einnahmen aus Hundesteuer steigen kräftig

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Die Preise für Hunde- und Katzenfutter sind nur unterdurchschnittlich gestiegen.

(Foto: imago images/Michael Gstettenbauer)

Zwischen Lockdown und geplatzten Urlaubsträumen haben offenbar viele Menschen in Deutschland ihren langgehegten Wunsch nach einem Vierbeiner in die Tat umgesetzt: Im ersten Pandemiejahr wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Rekordeinnahmen aus der Hundesteuer erzielt.

Im Pandemiejahr 2020 haben die öffentlichen Kassen rund 380 Millionen Euro aus der Hundesteuer eingenommen. Dies sei ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ein Rekordwert, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Der Trend setze sich auch dieses Jahr fort: Im ersten Quartal 2021 seien die Einnahmen 8,4 Prozent höher gewesen als im Vorjahresquartal.

Der Trend zum Haustier hat sich allerdings schon vor der Pandemie entwickelt, soweit die Steuereinnahmen ein Indiz dafür sind. Da die jeweilige Kommune die Steuer festlegt, bedeuteten höhere Einnahmen nicht zwangsläufig, dass mehr Hunde gehalten werden. Im Jahr 2010 hatte die Hundesteuer den Städten und Gemeinden noch 258 Millionen Euro eingebracht.

Die Preise für Hunde- und Katzenfutter haben sich den Angaben zufolge hingegen nur unterdurchschnittlich erhöht. Im August 2021 mussten Hundebesitzerinnen und -besitzer lediglich 0,7 Prozent mehr für Futter ausgeben als im Jahresdurchschnitt 2015. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im gleichen Zeitraum um 10,1 Prozent.

Quelle: ntv.de, jga/dpa/AFP

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