Wirtschaft

Auch Goldman Sachs betroffen Fed verrechnet sich bei Stresstest

imago0100163188h.jpg

Der jährliche Stresstest ist eine Konsequenz aus der Finanz- und Bankenkrise von 2008.

(Foto: imago images/Xinhua)

Die US-Notenbank muss die Ergebnisse ihres letzten Banken-Stresstests korrigieren. Fünf Banken sind betroffen. Es ist nicht die erste Fehlkalkulation dieser Art.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat sich bei den Banken-Kennzahlen der jüngsten Stresstests verrechnet. Bei der Kalkulation der hypothetischen Handelsverluste der Kreditinstitute habe es Fehler gegeben, räumte die Fed ein. Die Revisionen beträfen Goldman Sachs und vier weitere Banken.

Goldman Sachs und Morgan Stanley teilten später getrennt mit, dass sie ihren Stress-Kapitalpuffer leicht senken wollten. Als Konsequenz aus der Finanzkrise 2008/09 testet die Fed jedes Jahr, wie die großen, in den USA aktiven Häuser mit einer Wirtschaftskrise zurechtkämen. Im Juni prüfte sie zudem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Kapital der Banken.

Bei den Stresstest-Berechnungen hatte es in den vergangenen Jahren schon öfter Pannen gegeben. Unter anderem wurden 2014 die Kernkapitalquoten einiger Banken nachträglich korrigiert.  

Quelle: ntv.de, ino/rts