Wirtschaft

Nach sechs Monaten Stillstand Flixtrain nimmt Fahrbetrieb wieder auf

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Nächste Woche soll es bei Flixtrain wieder losgehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Konkurrent der Deutschen Bahn legt wieder los: Ab 20. Mai rollen die grünen Züge des Anbieters Flixtrain wieder durch Deutschland. Damit nicht genug, will das Unternehmen expandieren. Ab Mitte Juni wird eine weitere deutsche Großstadt in den Fahrplan aufgenommen.

Der Bahn-Konkurrent Flixtrain will ab nächster Woche wieder fahren. Dabei nimmt das Unternehmen weitere Fernstrecken in sein Netz auf und steuert ab Juni auch München an, wie das Unternehmen ankündigt. "Wir wollen ein deutschlandweites alternatives Angebot aufbauen, alle Ballungsräume sind nun angeschlossen", sagte Flixmobility-Chef André Schwämmlein.

Verglichen mit der bundeseigenen Deutschen Bahn ist das Angebot aber noch klein: Mit neun grünen Zügen tritt Flixtrain gegen mehr als 300 ICE an. Vom 27. Mai an fährt Flixtrain bis zu achtmal am Tag zwischen Leipzig, Berlin und Hamburg. Zwischen den beiden größten deutschen Städten fahren seit dem Winter die ICE der Deutschen Bahn tagsüber durchschnittlich alle halbe Stunde. "Wir passen in den Halb-Stundentakt", sagte Schwämmlein, der seine Züge dort auch bei der Reisezeit auf Augenhöhe mit den ICE sieht.

Nachts einmal quer durch Deutschland fahren

Erstmals fahren die Züge auch von und nach München. Vom 17. Juni wird eine Nachtverbindung München - Berlin - Hamburg angeboten, wobei aber keine Schlaf- oder Liegewagen geplant sind. Einen Tag später startet eine Tagverbindung zwischen München und Frankfurt über Augsburg und Aschaffenburg.

Flixtrain ist die Eisenbahn-Marke des Unternehmens Flixmobility, das vor allem durch die Fernbus-Marke Flixbus bekannt wurde. Die Züge stehen wegen der Corona-Pandemie seit November 2020 still. Auf den Strecken Hamburg - Köln und Berlin - Köln soll der Betrieb am 20. Mai wieder beginnen, Berlin - Stuttgart soll im Juni folgen. Insgesamt stehen dann etwa 40 Städte auf dem Fahrplan - das sind ungefähr so viele wie bei Flixbus. Vor der Pandemie hatten die grünen Busse zehnmal so viele Städte angesteuert.

Wie beim Bus kauft Flixmobility auch beim Zug keine eigenen Fahrzeuge, sondern beschränkt sich auf die Netzplanung und die Vermarktung. Den Betrieb der Züge leisten Partnerunternehmen.

Quelle: ntv.de, als/dpa

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