Wirtschaft

Nach Absturz in Äthiopien Frankreich wertet Boeing-Flugschreiber aus

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Rettungskräfte untersuchen die Unglücksstelle.

(Foto: dpa)

Nach dem Absturz der Boeing 737 MAX 8 mit 157 Todesopfern streiten sich Äthiopien und die USA über die Daten der Flugschreiber. Nun soll in Frankreich geklärt werden, weshalb der Flieger abgestürzt ist.

Die Blackbox des über Äthiopien abgestürzten Unglücksfliegers soll nach Angaben der französischen Flugsicherheitsbehörde BEA in Frankreich untersucht werden. Die Flugschreiber sollen am Donnerstag zur BEA gelangen. Die BEA teilte via Twitter mit, die äthiopischen Behörden hätten um Unterstützung gebeten.

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Boeing 361,11

Die Auswertung des Flugschreibers in Deutschland wurde dagegen ausgeschlossen. Ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) sagte, das habe technische Gründe: "Wir werden die Blackbox nicht untersuchen, weil wir dazu nicht in der Lage sind." Das Gerät habe eine neue Software, die an der BFU nicht ausgelesen werden könne.

Die beiden Flugschreiber waren am Montag am Absturzort in der Nähe der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba geborgen worden. Die Maschine vom Typ Boeing 737 MAX 8 war am Sonntag verunglückt, 157 Menschen kamen dabei ums Leben.

Die Absturzursache ist noch unklar, Experten vermuten aber ein technisches Problem bei den Maschinen. Die sogenannten Blackboxes zeichnen den Sprechfunk im Cockpit und alle Flugdaten auf, weswegen sie für die Klärung der Unglücksursache entscheidend sein könnten.

Quelle: n-tv.de, ftü/AFP/dpa

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