Wirtschaft

Quartalsverlust verdoppelt Heidelberger Druck kassiert Gewinnprognose

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Quartalsverlust ausgeweitet, Jahresziel kassiert: Bei Heidelberger Druck gibt es Probleme.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Das Geschäftsjahr ist gerade ein Quartal alt, aber Heidelberger Druck muss die Gewinnziele bereits senken, denn der Quartalsverlust hat sich deutlich ausgeweitet. Die Gründe seien kurzfristig nicht so schnell zu beheben, so der Maschinenbauer.

Der Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck muss schon nach den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres Abstriche an der Gewinnprognose machen. Unter dem Strich werde 2019/2020 nur noch eine schwarze Null stehen, räumte der im Kleinwerteindex SDax notierte Konzern ein.

Heidelberger Druck
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Noch im Juni hatte er ein Ergebnis auf dem Vorjahresniveau von 21 Millionen Euro in Aussicht gestellt, doch schon nach dem ersten Quartal steht eine Verlustverdoppelung auf 31 Millionen Euro in den Büchern. "Der Ergebnisbelastung werden wir mit kurzfristig wirkenden Maßnahmen sowie nachhaltigen Strukturverbesserungen begegnen", kündigte Vorstandschef Rainer Hundsdörfer an.

Die Kunden hielten sich wegen der eingetrübten Konjunktur mit Neuanschaffungen von Maschinen zurück oder griffen zu Anlagen, mit denen Heidelberger Druck weniger Geld verdiene. Das drücke auf die Margen. Die Umsatzrendite vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda-Marge) werde daher in diesem Jahr auf 6,5 bis 7,0 Prozent sinken statt wie geplant mit 7,5 bis 8,0 Prozent stabil bleiben. Der Umsatz soll aber mit knapp 2,5 Milliarden Euro in etwa stabil bleiben. Heidelberger Druck hofft, dass die Service-, Software- und Verbrauchsmaterial-Verträge die Einbußen bei neuen Maschinen bis zum Frühjahr 2020 wettmachen.

Im - üblicherweise schwächsten - ersten Quartal schrumpfte der Konzernumsatz um sieben Prozent auf 502 Millionen Euro. Der Auftragseingang lag mit 615 Millionen Euro acht Prozent unter dem Vorjahr.

Quelle: n-tv.de, bad/rts

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