Wirtschaft

Durchfall, Erbrechen, MüdigkeitNestlé ruft Babynahrung zurück

05.01.2026, 13:52 Uhr
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Betroffen sind nur bestimmte Chargen der Marken "Beba" und "Alfamino". (Foto: IMAGO/Depositphotos)

Wer kürzlich Säuglingsnahrung der Marken "Beba" oder "Alfamino" gekauft hat, sollte diese vorsorglich zurückgeben. Nestlé ruft bestimmte Chargen zurück. Einige Packungen könnten ein Toxin enthalten, das bei den Babys zu gesundheitlichen Problemen führen könnte.

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé ruft mehrere Säuglingsnahrungsprodukte vorsorglich zurück. Hintergrund ist laut Nestlé, dass in einer der Zutaten eines Zulieferers möglicherweise Cereulid vorhanden sein könnte. Cereulid ist ein Toxin, dass durch das Bakterium Bacillus cereus entstehen kann. Betroffen sind verschiedene Pulver und Flüssigkeiten in Dosen, Schachteln und Flaschen der Marken "Beba" und "Alfamino".

In enger Abstimmung mit den zuständigen deutschen Behörden würden bestimmte Chargen zurückgerufen, die in Deutschland verkauft worden seien, teilte der Konzern in Frankfurt mit. "Die Sicherheit und das Wohlbefinden von Säuglingen haben für uns absolute Priorität."

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(Foto: Nestlé Deutschland AG)

Ein Unternehmenssprecher teilte weiter mit: "Cereulid kann innerhalb von 30 Minuten bis 6 Stunden Erbrechen, Durchfall und ungewöhnliche Müdigkeit auslösen." Zeige das Kind keine dieser Symptome, bestehe kein Grund zur Sorge hinsichtlich gesundheitlicher Auswirkungen. "Es ist uns wichtig zu betonen, dass bislang keine Erkrankungen oder Symptome im Zusammenhang mit dem Verzehr der betroffenen Produkte bestätigt worden sind", hieß es in einer Mitteilung.

Und: "Eltern, die eines oder mehrere der betroffenen Produkte mit den entsprechenden Chargennummern/Mindesthaltbarkeitsdaten gekauft haben, werden gebeten, ihre Kinder hiermit nicht mehr zu füttern, sondern die Produkte dort zurückzugeben, wo diese gekauft wurden." Der Kaufpreis werde auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

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(Foto: Nestlé Deutschland AG)

Sollten Eltern Bedenken hinsichtlich der Gesundheit ihres Kindes haben, wird ihnen geraten, mit einem Kinderarzt zu sprechen. "Wir verstehen, dass diese Nachricht bei Eltern Besorgnis auslösen kann", erklärte der Konzern. So wolle man klare und transparente Informationen sowie Unterstützung anbieten.

Quelle: ntv.de, spl/dpa

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