Wirtschaft

Es geht um "Defender" Kaspersky beschwert sich über Microsoft

Kaspersky

Kaspersky macht gegen Microsoft mobil.

(Foto: Pavel Golovkin/AP/dpa)

Immer wieder sieht sich Microsoft Vorwürfen gegenüber, seine Marktmacht zu missbrauchen, um eigene Produkte zu pushen. Auch Kaspersky sieht das so und geht nun dagegen vor. Die EU-Kommission und die deutschen Kartellwächter sind am Zug.

Die russische Sicherheitssoftware-Firma Kaspersky Lab hat bei der EU-Kommission und den deutschen Kartellwächtern Beschwerde gegen den US-Rivalen Microsoft eingelegt. Kaspersky wirft Microsoft vor, seine Marktdominanz auszunutzen, um unabhängige Anbieter von Antivirensoftware aus dem Markt zu drängen.

So würden die Nutzer des Betriebssystems Windows 10 dazu angehalten, das Programm Windows Defender zu verwenden. Die EU-Kommission bestätigte den Eingang der Beschwerde.

Microsoft erklärte, er habe keine Gesetze verletzt. Hauptziel sei es, die Kunden zu schützen. Das Unternehmen werde alle Fragen beantworten, die Regulierungsbehörden haben sollten. Microsoft steht immer wieder im Fokus von Marktmachtmissbrauchsvorwürfen. Kaspersky wiederum ist einer der weltweit führenden Anbieter von Sicherheitssoftware.

Quelle: n-tv.de, bad/rts

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