Wirtschaft

Knick in der Ökobilanz Lufthansa-Kunden gleichen CO2 weniger aus

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Die Kompensationszahlungen gingen von 2017 zu 2018 von 333.600 auf 127.400 Euro zurück.

(Foto: picture alliance/dpa)

Über Jahre bietet die Lufthansa ihren Firmenkunden an, mit einer "Carbon Offset"-Karte einen Ausgleichsbeitrag für ihren CO2-Ausstoß zu zahlen. 2018 läuft das Modell endgültig aus - mit Folgen für die Ökobilanz der Fluglinie. Doch die Lufthansa-Tochter AirPlus warnt vor falschen Schlussfolgerungen.

Fluggäste der Lufthansa gleichen immer seltener ihren CO2-Ausstoß aus. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf die Ökobilanz der Fluglinie berichtet, brach die Summe der freiwilligen Kompensationsleistungen im vergangenen Jahr ein: Die CO2-Kompensation betrug demnach 2018 nur noch 6539 Tonnen, im Vorjahr waren es noch 16.886. Die Geldzahlungen gingen von rund 333.600 Euro auf 127.400 Euro zurück.

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Dem Bericht zufolge ist ein Grund für den Rückgang, dass die Lufthansa-Tochter AirPlus ihr Angebot einer speziellen Kreditkarte für Firmenkunden einstellte. Mit der Karte namens Carbon Offset konnten Unternehmen bei der Bezahlung des Fluges automatisch die Emissionen ausgleichen lassen und entsprechend mehr zahlen. "Das Produkt wurde für Neukunden Ende 2014 eingestellt und lief für Bestandskunden im Laufe des Jahres 2018 aus", sagte ein AirPlus-Sprecher der Zeitung.

AirPlus warnte allerdings vor falschen Schlussfolgerungen aus den Daten. Die Nachfrage nach detaillierten "Green Reports" zu Firmenflügen, mit denen die Unternehmen detailliert nachvollziehen könnten, wie viel klimaschädliche Gase ausgestoßen wurden, sei vergangenes Jahr gestiegen. Damit könnten Firmenkunden individuell bei anderen Dienstleistern für Ausgleichsmaßnahmen zahlen.

Quelle: n-tv.de, fhe/AFP

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