Wirtschaft

Teures Kerosin Lufthansa schreibt rote Zahlen

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Höhere Treibstoffpreise sorgen für Verluste bei der Lufthansa.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Lufthansa fliegt zu Jahresbeginn hohe Verluste ein. Das Management begründet das mit hohen Treibstoffkosten und Überkapazitäten. Trotz dieser Faktoren blickt der Vorstand zuversichtlich in die Zukunft.

Die Deutsche Lufthansa ist in den ersten drei Monaten des Jahres in die Verlustzone gerutscht. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) brach im ersten Quartal auf minus 336 Millionen Euro ein, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Plus von 52 Millionen Euro in den Büchern.

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Zuletzt wurde das Ergebnis demnach unter anderem durch um 202 Millionen Euro gestiegene Treibstoffkosten belastet. Zudem hätten marktweite Überkapazitäten in Europa zu einem hohen Preisdruck geführt, so Lufthansa. Gleichzeitig seien die Zahlen im ersten Quartal 2018 im Vergleich sehr stark gewesen, weil dieser Zeitraum noch vom Kapazitätsrückgang nach dem Marktaustritt von Air Berlin geprägt gewesen sei.

Der Umsatz des Konzerns erhöhte sich im ersten Quartal um drei Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Die Prognose für das Gesamtjahr bleibe unverändert, erklärte die Fluggesellschaft. "Wir sehen für das kommende Quartal eine gute Buchungslage", sagte Lufthansa-Finanzvorstand Ulrik Svensson. "Zugleich haben wir unser Wachstum deutlich reduziert. Da sich das Wachstum im europäischen Luftverkehr auch insgesamt reduzieren wird, rechnen wir wieder mit einem Anstieg der Stückerlöse."

Quelle: n-tv.de, jga/rts/dpa/AFP

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