Wirtschaft

Neuer Jobtitel für Tesla-Chef Musk ist jetzt der "Technoking" von Tesla

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Elon Musk ist nun der "Technoking of Tesla".

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Elon Musk ist selten um einen Spaß verlegen. Gegenüber der US-Börsenaufsicht gibt der Tesla-Chef nun einen kuriosen Jobtitel an. Auch sein Finanzchef bekommt eine neue Bezeichnung verpasst.

Der für seine Eskapaden bekannte Tesla-Chef Elon Musk hat sich in der internen Hierarchie des Elektroauto-Herstellers einen Königstitel zugelegt. Musk sei nun der "Technoking of Tesla", meldete das Unternehmen am Montag in einer Pflichtmitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC.

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Finanzchef Zack Kirkhorn trage ab sofort den Titel "Master of Coin", hieß es weiter. Das kann eine Anspielung auf die jüngsten Geschäfte Teslas mit Kryptowährungen wie Bitcoin sein - zugleich nannte sich so der Schatzmeister in der Serie "Game of Thrones", der dafür sorgte, dass dem König nicht das Geld ausging. Ihre Positionen als Konzern- und Finanzchef behielten Musk und Kirkhorn weiter, schränkte Tesla ein.

Neben den beiden Spaß-Titeln gab Tesla auch einen wichtigen ernsthaften Wechsel in der Chefetage bekannt. Jerome Guillen, der zuletzt die Verantwortung für Teslas Automobilbereich trug, übernahm die Führung im Geschäft mit schweren Lastwagen. Der einstige Daimler-Manager Guillen hatte bereits in der Vergangenheit an Teslas elektrischem Sattelschlepper gearbeitet, dessen Produktion derzeit vorbereitet wird.

Der Lastwagen mit der Bezeichnung Tesla Semi wurde bereits 2017 vorgestellt und die Produktion sollte eigentlich noch 2020 beginnen. Doch Musk sagte bei der Vorlage der jüngsten Quartalszahlen Ende Januar, dass Tesla nicht genug Batteriezellen dafür produziere. Der Sattelschlepper brauche üblicherweise fünf Mal mehr Batteriezellen als ein Tesla-Auto - bringe aber nicht fünf Mal mehr Geld ein.

Der 49-jährige Musk sorgt immer wieder unter anderem mit seinen Tweets für Aufsehen und mitunter auch für starke Bewegungen an den Finanzmärkten. Im Mai 2020 etwa ließ Musk Teslas Aktienkurs mit einer Reihe sonderbarer Tweets an einem einzelnen Handelstag um mehr als zehn Prozent fallen.

Damals schrieb er unter anderem, dass er den Preis der Tesla-Aktie für zu hoch halte und kündigte an, sich von fast allem physischen Besitz trennen zu wollen. Später betonte Musk, er glaube trotz des hohen Kursniveaus, dass Tesla in fünf Jahren mehr als jetzt wert sein könne.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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