Wirtschaft

Lohn- und Kostensteigerungen Nach dem Porto erhöht Post auch Paketpreise

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Auch Paketsendungen der Deutschen Post werden teurer.

(Foto: imago/biky)

Kunden der Deutschen Post müssen bald höhere Preise für ihre Paketsendungen bezahlen. Grund für die Erhöhung sind nach Angaben von Post-Chef Frank Appel höhere Kosten. Für die Kunden ist es schon die zweite Preiserhöhung binnen weniger Tage.

Nach der Erhöhung des Briefportos will die Deutsche Post auch die Paketpreise der Konzerntochter DHL anheben. "Generell müssen sich die Kunden auf steigende Paketpreise einstellen", sagte Post-Chef Frank Appel der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Schon im vergangenen Jahr habe DHL angefangen, die Preise für Pakete bei den Geschäftskunden und Anfang des Jahres auch bei einem Filialpaket zu erhöhen.

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Appel sagte zur Begründung, das Dax-Unternehmen müsse Lohn- und Kostensteigerungen an die Kunden weitergeben. Als Marktführer müsse die Post mit ihrer Marke DHL auch zukünftig die Preise erhöhen. "Ich vermute auch, dass sich unsere Wettbewerber daran orientieren", sagte Appel.

Mit einem Marktanteil von mehr als 45 Prozent ist DHL bundesweit das führende Unternehmen bei Paketen. Eine Voraussetzung für die angestrebten Preiserhöhungen sei eine "hohe Qualität", sagte der Post-Chef weiter. "Und schließlich wollen wir auch unsere Mitarbeiter anständig bezahlen und keinen Niedriglohnwettbewerb. Gute Qualität und gute Löhne für unsere Zusteller gibt es aber nicht zum Nulltarif."

Auch Briefe zu versenden, wird bald deutlich teurer. Die Bundesnetzagentur gewährt der Deutschen Post eine Preiserhöhung von mehr als zehn Prozent bezogen auf einen Zeitraum von drei Jahren. "Wir werden in den nächsten Tagen über die zukünftigen Preise für die einzelnen Briefprodukte entscheiden", kündigte Appel an. "Ob es 80, 85 oder 90 Cent für den Standardbrief werden, hängt auch von den künftigen Preisen für andere Produkte wie Kompakt-, Groß-, Maxibrief und Postkarte ab. Glatte Beträge wären sicher von Vorteil."

Quelle: n-tv.de, sgu/DJ

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