Wirtschaft

Technische Probleme Nyse ist vorübergehend "außer Gefecht"

Zwangspause in New York: Nach technischen Problemen wird der Handel an der Nyse für vier Stunden gestoppt. Ursache ist eine technische Panne, ein Hackerangriff wird ausgeschlossen. Präsidialamt, Finanzministerium und Börsenaufsicht werden informiert.

Technische Probleme haben die New Yorker Börse vier Stunden lang zum Erliegen gebracht. Der Handel mit allen Wertpapieren sei vorübergehend gestoppt worden, teilte die New York Stock Exchange (Nyse) mit. Die an der Nyse notierten Anteilsscheine wurden in der Zwischenzeit an anderen Börsenplätzen wie der Nasdaq OMX und BATS Global Markets weitergehandelt.

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Mittwochhandel mit Hindernissen.

(Foto: REUTERS)

Die Börse betonte, es gebe keine Hinweise auf einen Hackerangriff. Es habe sich um eine interne, rein technische Angelegenheit gehandelt. Laut US-Medien wurden Präsident Barack Obama und das Finanzministerium über den Vorfall informiert. Auch die Bundespolizei soll ermitteln. Die Börsenaufsicht SEC teilte mit, man stehe in engem Austausch mit der Nyse.

Die Nyse ist zwar nach wie vor einer der wichtigsten Finanzplätze weltweit, ihr Anteil am US-Aktienhandel lag zuletzt aber nur noch bei gut 25 Prozent. An anderen großen Handelsplätzen wie der Technologie-Börse Nasdaq liefen die Geschäfte wie gewohnt weiter.

Börsianer reagierten relativ gelassen auf die Probleme an der Nyse. Von Panik oder gar einem Marktkollaps könne keine Rede sein, hieß es aus dem Handel. Für die Preissetzung am Aktienmarkt sei die New Yorker Börse mittlerweile nicht mehr so wichtig. Andere Bereiche der Finanzmärkte, wie der Handel mit Anleihen oder Devisen, reagierten nicht auf den Vorfall.

Quelle: ntv.de, wne/dpa/rts

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