Wirtschaft

Nach Kritik von Tierschützern Obi stellt Tierhandel ein

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Obi beugt sich dem Druck von Prominenten wie Thomas D.

Die Baumarktkette Obi zieht einen Schlussstrich. Bereits seit Jahren werden in den konzerneigenen Geschäften keine Tiere mehr angeboten. Nun müssen auch die Franchisepartner die letzen Hamster und Meerschweinchen aus dem Sortiment nehmen.

Als Reaktion auf eine Kampagne der Tierschutzorganisation Peta will die Baumarkette Obi den Verkauf von Kleintieren in allen Filialen stoppen. Bereits vor Jahren habe sich die Unternehmenszentrale dazu entschlossen, keine Kleintiere mehr zu verkaufen, heißt es in einer Mitteilung auf der Webseite des Konzerns. Von über 580 Obi-Märkten weltweit würden nur noch "in 15 von Franchisepartnern geführten OBI Märkten in Deutschland" Kleintiere verkauft.

Nun sollten im gesamten Unternehmen keine Hasen, Meerschweinchen oder Hamster mehr über die Ladentheke gehen. "OBI setzt alles daran, dass unverzüglich auch in den entsprechenden Franchisepartnermärkten keine Kleintiere mehr angeboten werden", hieß es weiter in der Erklärung. 

In der vergangenen Woche hatte die Tierschutzorganisation Peta die Baumarktkette nach eigenen Angaben dazu aufgefordert, den Verkauf zu beenden. Dazu seien für eine Petition rund 50.000 Unterschriften gesammelt worden.

Zuvor hatte Peta nach eigener Darstellung aufgedeckt, dass ein Großteil der Tiere, die im Handel verkauft werden, aus Massenzuchthaltung unter "tierquälerischen Bedingungen" stammten. Zusammen mit Prominenten wie Fanta-Vier-Rappper Thomas D fordert die Organisation ein Ende des Tierverkaufs in sämtlichen Baumärkten.

Quelle: ntv.de, mbo/dpa

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