Wirtschaft

Mehr US-Agrar-Produkte in Europa Pompeo kritisiert "unfaires Handelsgebaren"

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US-Außenminister Pompeo: "... es geht nicht darum, schwierig zu sein."

(Foto: picture alliance/dpa)

Im März droht US-Präsident Trump der EU mit "ziemlich schwerwiegenden" Maßnahmen wegen deren Zollverhalten. Nun legt Außenminister Pompeo noch einmal nach.

US-Außenminister Mike Pompeo hat sich für ein Ende der Strafzölle der EU auf US-amerikanische Produkte ausgesprochen. "Wir wollen, dass Europa das unfaire Handelsgebaren gegenüber den USA unterlässt", sagte er der "Rheinischen Post". "Der Präsident (Donald Trump) ist für fairen gegenseitigen Handel, nicht mehr und nicht weniger."

Die USA wollten ihre Agrar-Produkte in Europa sehen. Dies sei aus seiner Sicht eine wesentliche Voraussetzung für Fairness und wechselseitiges Geben und Nehmen, so Pompeo. "Das ist nicht zu viel verlangt, es geht nicht darum, schwierig zu sein. Es geht darum, echten Wettbewerb zu ermöglichen, und Präsident Trump möchte genau das. Deshalb hoffen wir, dass die europäische Führung einsieht, dass Demokratie nunmal so funktioniert, dass Volkswirtschaften wachsen, wenn sie offene Märkte haben und freien Handel betreiben."

Trump hatte der Europäischen Union im März "ziemlich schwerwiegende" Maßnahmen angedroht, sollte sie nicht zu Verhandlungen über ein Handelsabkommen bereit sein. Allerdings hatten die EU und die USA vor der Wahl Trumps das gemeinsame Freihandelsabkommen TTIP fast zu Ende verhandelt. Nach der Wahl von Trump und noch vor dessen Amtseinführung wurde es auf Eis gelegt.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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