Wirtschaft

Keine Konsumzurückhaltung Primark trotzt dem Brexit-Votum

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Der Verfall des Pfunds nach dem Referendum für einen britischen EU-Austritt hat noch nicht voll durchgeschlagen.

(Foto: picture alliance / Arno Burgi/dp)

Der Brexit kommt, doch Primark macht gute Geschäfte. Obwohl das Wirtschaftswachstum auf der Insel sinken soll, erwartet der Mode-Discounter im ersten Halbjahr sogar ein Umsatzplus. Sorgen macht nicht so sehr die Konsumlaune, sondern der Dollarpreis.

Der britische Mode-Discounter Primark rechnet entgegen offiziellen Konjunkturdaten nicht mit einem baldigen Abschwung des Konsums in der Heimat wegen des Brexit-Votums. Derzeit gebe es keine Anzeichen dafür, dass die Verbraucher sich mit ihren Ausgaben zurückhielten, teilte der Mutter-Konzern Associated British Foods mit.

Der Primark-Umsatz auf der Insel werde im ersten Geschäftshalbjahr bis zum 4. März auf vergleichbarer Basis um zwei Prozent zulegen. Der Verfall des Pfunds nach dem Referendum für einen britischen EU-Austritt habe noch nicht voll durchgeschlagen.

Allerdings dürfte vor allem der Dollar-Anstieg die Kosten erhöhen und so den Gewinn belasten. Seit dem Referendum im Juni war der Konsum eine der Stützen der britischen Wirtschaft. Experten befürchten aber, dass die Verbraucher wegen steigender Preise im Zuge des Pfundverfalls sparsamer werden. Im Januar waren die Konsumausgaben gesunken und die Inflation war zugleich auf 1,8 Prozent und damit den höchsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren gestiegen.

Quelle: ntv.de, jki/dpa

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