Wirtschaft

Bahnbuchungen ziehen an Seit Pfingsten sind die Züge deutlich voller

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Auf den Bahnhöfen ist wieder spürbar mehr los.

(Foto: imago images/Rüdiger Wölk)

Im ersten Corona-Jahr fährt die Deutsche Bahn einen Verlust von 5,7 Milliarden Euro ein, und auch in den ersten Monaten von 2021 dümpeln die Fahrgastzahlen im unteren Bereich. Doch in den letzten Wochen verzeichnet der Konzern eine deutliche Trendwende.

Nach einem starken Rückgang in der Corona-Pandemie sind die Fahrgastzahlen bei der Deutschen Bahn seit dem Pfingstwochenende wieder gestiegen. "Wir hatten zuletzt trotz der Kontaktbeschränkungen viel Zuspruch", sagte Bahn-Chef Richard Lutz den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der Pfingstverkehr sei bereits wieder "rege" gewesen und seither würden die Buchungszahlen deutlich anziehen. "Man spürt, dass die Menschen raus wollen, wenn die Möglichkeit dazu besteht."

Trotz der Corona-Pandemie hat der Staatskonzern sein Angebot weitgehend aufrechterhalten, die Züge blieben jedoch zeitweise nahezu leer. Die Bahn leide darunter, dass die Pandemie länger dauere und die Erholung später komme als erwartet, sagte Lutz. "Kurzfristig sind unsere Einbußen höher als prognostiziert."

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Bahn dem Bericht zufolge einen Verlust von 5,7 Milliarden Euro eingefahren. Der Bund unterstützt das Unternehmen mit direkten und indirekten Corona-Hilfen in Höhe von rund fünf Milliarden Euro.

Für den Sommer rechnet Lutz mit einer weiteren Zunahme an Reisenden: "Die Vorfreude darauf ist überall bei der DB zu spüren", sagte er den Zeitungen. Er zeigte sich auch zuversichtlich, dass die Geschäftsreisenden wieder in die Züge zurückkehren. "Bald wird es wieder Messen und Kongresse geben. Und dann werden sich viele Geschäftsreisende überlegen, ob sie mit dem Flugzeug oder der Bahn anreisen", sagte Lutz unter Verweis auf einen deutlichen Trend zum klimafreundlichen Reisen.

Quelle: ntv.de, ino/AFP

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